Mehrbelastung durch Lehrkräftemangel

Zum Umgang mit Mehrarbeit, „Bereitschaftsdienst“, „Springstunden“ und Teilzeit

Liebe Kolleg*innen,

der Mangel an Lehrkräften wirkt sich in allen Bereichen auf den Schulbetrieb aus und führt zu einer Mehrbelastung. Ein Teufelskreis: Die Überlastung gefährdet das Bestandspersonal; Langzeiterkrankungen und Kündigungen reißen neue Lücken. Die Schulleitungen stehen vor der oft kaum lösbaren Aufgabe, Unterricht, ergänzende Förderung und Betreuung abzusichern. Dabei kommt es immer wieder zu Interessenkonflikten und Reibereien.

Mit unserer PR-Info Nr. 12/2021 „Arbeiten in Zeiten des Personalmangels“ haben wir bereits eine ausführliche Handreichung erstellt, welche Rechtsgrundlagen für den Umgang mit Abwesenheiten von Dienstkräften gelten. Diese empfehlen wir weiterhin, um unnötigen Konflikten vorzubeugen. In dieser PR-Info wollen wir auf einige Fragen eingehen, die in letzter Zeit regelmäßig gestellt werden.

(Lesen Sie weiter in unserer PR-Info 09/2022 (24.11.2022): Mehrbelastung durch Lehrkräftemangel)

Resolution der Teilpersonalversammlung der Lehrkräfte, Pädagogischen Unterrichtshilfen und Sozialpädagog*innen vom 06.10.2022

Der Verlauf der Teilpersonalversammlung der Lehrkräfte, Pädagogischen Unterrichtshilfen und Sozialpädagog*innen zeigt uns viele drängende Probleme auf. Unsere Forderungen von 2021 wurden zum größten Teil NICHT erfüllt, nicht mal die Forderung nach einer Besetzung der Stelle eines Datenschutzbeauftragten für den Bezirk. Nichtdestotrotz wollen wir auch in diesem Jahr unserer Stimme erheben und unsere Forderungen formulieren.

(Die Teilpersonalversammlung der Erzieher*innen und Betreuer*innen findet am Donnerstag, 20.10., um 8:30 Uhr in der Aula der Grundschule am Senefelderplatz statt.)

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„Stark trotz Corona“ beginnt mit Zusatzbelastung

Kurz vor den Präsenztagen, am 27.07.2021, kündigte die Senatsbildungsverwaltung die verpflichtenden Lernstandserhebungen mit anschließenden Feedbackgesprächen an. Für viele Kolleg*innen begann das neue Schuljahr dadurch bereits mit einer erheblichen Zusatzbelastung. Dabei musste das pädagogische Personal zu Beginn dieses Schuljahres bereits sehr kurzfristig viele neue Informationen verarbeiten (Rahmenkonzept „Stark trotz Corona“, Musterhygieneplan, Handlungsrahmen etc.) und sich im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung auf neue Arbeitsformen einstellen.

Lesen Sie weiter in unserer PR-Info 11/2021 vom 17.09.2021.

Ergebnisse unserer Umfrage zum Fernunterricht

Am 17. März 2020 wurden in Berlin die Schulen pandemiebedingt geschlossen. Im Handumdrehen mussten die pädagogisch Beschäftigten den Kontakt zu den Schüler*innen und die Gestaltung der Lernprozesse aus dem Homeoffice heraus digitalisieren. Das war eine Mammutaufgabe, die mit großer pädagogischer Verantwortung angegangen wurde: „Es war ein kopfsprungartiger, unvorbereiteter Sturz in das Homeschooling, was zunächst zur Versuch-Irrtum-Methode zwang.“ (ein*e Kolleg*in der Primarstufe)

An der Umfrage zum Fernunterricht, die der Personalrat im Juni 2020 durchführte, beteiligten sich 300 Beschäftigte: 288 Lehrkräfte, darunter eine Pädagogische Unterrichtshilfe und sechs Schulleiter*innen, sowie neun Erzieher*innen und zwei Sozialpädagog*innen.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Umfrage mit den Forderungen der Beschäftigten und unseren Schlussforderungen finden Sie hier:

PR-Info 11/2020

„Es herrscht große Verärgerung“

Das Schuljahr 2020/21 beginnt wie kein anderes. Bereits jetzt ist die Belastung des pädagogischen Personals in dieser Ausnahmesituation sehr hoch.

Senatorin Scheeres hat sich am 13.08. in der Abendschau des rbb über eine corona-bedingte Schulschließung in Treptow-Köpenick geäußert und dabei Kritik an den dortigen Lehrkräften geäußert.

Diese Kritik wurde nun vom Personalrat der Dienstkräfte in zentral verwalteten und berufsbildenden Schulen und vom Gesamtpersonalrat der allgemeinbildenden Schulen scharf zurückgewiesen. Der offene Brief an Senatorin Scheeres, den auch wir als Pankower Personalrat inhaltlich teilen, ist hier zu finden.

Lehrervertretungen greifen Berlins Bildungssenatorin in Briefen scharf an (Tagesspiegel, 19.08.2020)

Entlastungsstunden in den Zumessungsrichtlinien 2019/20

Am 18.11.2019 hat die Senatsverwaltung die nun fertig gestellten Zumessungsrichtlinien für das Schuljahr 2019/20 veröffentlicht. Hier finden Sie das Dokument: https://www.berlin.de/sen/bildung/fachkraefte/

Die Schulen erhalten einige wenige Stunden, um Entlastung für bestimmte Tätigkeiten zu schaffen.Wir dokumentieren im Folgenden die wichtigsten Regelungen.

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Resolutionen der Teilpersonalversammlung der Lehrkräfte

Resolutionen der Teilpersonalversammlung der Lehrkräfte der allgemeinbildenden Schulen Pankow vom 08.03.2018

Wir fordern die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie auf, die durch die Mitarbeiter*innen-Befragung erfassten Mängel als solche anzuerkennen und zügig zu beheben. Die Senatsverwaltung muss sich ernsthaft den strukturellen Problemen zuwenden, die vor allem in den Antworten auf die offen gestellten Fragen benannt werden.

Außerdem fordern wir:

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Umgang mit Teilzeit

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

beim Thema „Teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte“ tut sich etwas. Mehr und mehr Kollegien beschließen auf ihrer Gesamtkonferenz eine Entlastung von Teilzeitbeschäftigten in Form einer anteiligen Reduzierung außerunterrichtlicher Tätigkeiten. Dies begrüßen wir als Personalrat sehr!

Auf unserer Website haben wir Informationen zur neuen Rechtslage und mehrere Beispiele für schulinterne Regelungen aufgeführt, die Sie als Anregung nutzen können.

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