Informationen zum Schuljahresstart 2021/22

Liebe Kolleg*innen, der Personalrat wünscht Ihnen einen guten Neustart nach den Sommerferien. Wir hoffen, dass Sie sich nach einem überaus fordernden Schuljahr gut erholen konnten und gesund aus dem Urlaub zurückgekommen sind. Alle neuen Kolleg*innen begrüßen wir als Ihre Interessenvertretung herzlich!

In unserer PR-Info 09/2021 vom 05.08.2021 finden Sie Informationen zu folgenden Themen:

  • Corona-Regelungen zum Schulstart
  • Wechsel des betriebsärztlichen Dienstes
  • Dienstliche Endgeräte: Stand der Dinge (Wir bitten hier um Ihre Mithilfe!)
  • Personalversammlung am 05.10.2021
  • In eigener Sache: Sprechstunde des Personalrats und personelle Veränderung

Lange ersehnt – überhastet eingeführt: Microsoft Surface Go 2 kommt an die Schulen

Seit Jahren warten Pädagog*innen auf dienstliche digitale Endgeräte. Beim Distanzunterricht in der Pandemie wurde ganz selbstverständlich erwartet, dass private Endgeräte genutzt werden. Dieser Zustand soll nun endlich ein Ende haben. Die Senatsbildungsverwaltung nutzt die Mittel des DigitalPakts Schule für die Anschaffung von Tablets mit Tastatur, Hülle, Eingabestift und USB-Adapter für Lehrkräfte und das weitere pädagogische Personal. Grundsätzlich begrüßen wir als Personalrat dies. Wir haben es lange gefordert.

Lesen Sie weiter in unserer PR-Info 08/2021 (10.06.2021).

Digitalisierung – vom Hamsterrad zur Entlastung?

Seit dem 16.12.2020 findet Unterricht wieder (auch) als Distanzunterricht statt. In vielen Fällen läuft dies besser als noch im Frühjahr 2020. Das liegt vor allem daran, dass die Kolleg*innen an den einzelnen Schulen Unmengen an Arbeit in Unterrichts- und Schulentwicklung gesteckt haben (siehe hierzu die Ergebnisse der Umfrage zu den ersten Erfahrungen mit dem Distanzunterricht in der PR-Info vom 29.09.2020). Damit haben Sie, liebe Kolleg*innen, oftmals vor Ort das Rad einzeln erfunden, da uns die Senatsverwaltung zentral nicht oder nur völlig unzureichend die nötigen Werkzeuge zur Verfügung gestellt hat.

Lesen Sie in unserer PR-Info 07/2021 vom 06.05.2021 Informationen zu folgenden Aspekten digitaler Arbeit:

  • Dienstvereinbarung vorerst an Behörde gescheitert
  • Freiwilligkeit der Nutzung von Software
  • Dienstliche Endgeräte und E-Mail-Adressen
  • Ständig erreichbar?
  • Fortbildung
  • Nutzung von Videokonferenz-Software für schulgesetzliche Gremien

Ständig erreichbar?

In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass eine Entgrenzung der Erreichbarkeit krank macht. Bereits im Frühjahr 2020 betonten sehr viele Teilnehmende unserer Umfrage zum Fernunterricht, dass die Entgrenzung der dienstlichen Angelegenheiten mit der digitalen Kommunikation als eine starke zusätzliche psychische Belastung empfunden wird. Dies betrifft nicht nur Lehrkräfte, die im Homeoffice vor lauter Nachrichten kaum noch zu Pausen kommen, sondern auch Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst, die mit der Etablierung von Schulmessengern auch außerhalb ihrer tariflich begrenzten Arbeitszeit dienstlichen Kommunikationserwartungen ausgesetzt sind.

In unserer PR-Info 7/2021 haben wir genauer zum Stand unserer Bemühungen um eine Begrenzung der Erreichbarkeit informiert.

Unabhängig davon raten wir dringend dazu, die Möglichkeit zur Mitbestimmung der Arbeitsbedingungen in den schulgesetzlichen Gremien vor Ort (Gesamt- und / oder Schulkonferenz) zu nutzen und empfehlen dazu folgenden Musterantrag. Natürlich beraten wir gerne auch einzelne Kolleg*innen und Gesamtkonferenzen zu diesem Anliegen.

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Ergebnisse unserer Umfrage zum Fernunterricht

Am 17. März 2020 wurden in Berlin die Schulen pandemiebedingt geschlossen. Im Handumdrehen mussten die pädagogisch Beschäftigten den Kontakt zu den Schüler*innen und die Gestaltung der Lernprozesse aus dem Homeoffice heraus digitalisieren. Das war eine Mammutaufgabe, die mit großer pädagogischer Verantwortung angegangen wurde: „Es war ein kopfsprungartiger, unvorbereiteter Sturz in das Homeschooling, was zunächst zur Versuch-Irrtum-Methode zwang.“ (ein*e Kolleg*in der Primarstufe)

An der Umfrage zum Fernunterricht, die der Personalrat im Juni 2020 durchführte, beteiligten sich 300 Beschäftigte: 288 Lehrkräfte, darunter eine Pädagogische Unterrichtshilfe und sechs Schulleiter*innen, sowie neun Erzieher*innen und zwei Sozialpädagog*innen.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Umfrage mit den Forderungen der Beschäftigten und unseren Schlussforderungen finden Sie hier:

PR-Info 11/2020

Einladung zur Personalversammlung

*** Ihre Rückmeldung für spätestens 30. September ist erforderlich! ***

Sehr geehrte Kolleg*innen,

Dieses Jahr verläuft nicht so wie alle anderen, die Corona-Pandemie hält uns alle in Schach, alle Beschäftigten sind zu erhöhter Aufmerksamkeit und Sorgfalt aufgerufen.

Wir beobachten mit Sorge die Entwicklungen in den Schulen und setzen uns für die Interessen aller Beschäftigten ein.

Vom 23. bis 26. November 2020 finden die Wahlen zum Personalrat in Berlin statt. Nach § 47 PersVG wird auf einer davor durchzuführenden Personalversammlung gegenüber den Beschäftigten Rechenschaft über die geleistete Arbeit abgelegt.

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Letzte Nachrichten vor den Sommerferien

Betrifft alle Pankower Pädagog*innen

Wir haben eine Umfrage zum Fernunterricht gestartet, um uns ein klareres Bild von den Problemen bei der digitalen Mediennutzung zu verschaffen. Wir wollen die Arbeitsbedingungen in diesem Bereich verbessern. Danke an alle, die bereits teilgenommen haben! Wir bitten alle pädagogisch Beschäftigten, sich noch bis zum 01.07.2020 an der Umfrage zu beteiligen, damit wir ein aussagekräftiges Ergebnis erhalten. (Nachtrag 03.07.2020: Wir danken den 300 Kolleg*innen, die sich an der Umfrage beteiligt haben! Eine Auswertung werden wir nach den Sommerferien veröffentlichen.)

Betrifft Personal in der Ferienbetreuung

Mit Ferienbeginn startet wieder die ergänzende Förderung und Betreuung. Mehrfach wurden wir gefragt, ob der Personalrat bei möglichen Problemen auch in den Ferien erreichbar sei. Ja, unser Büro ist bis zum 10. Juli und ab dem 03. August besetzt. Auch in der Zwischenzeit gibt es einen Notdienst. Kontaktieren Sie uns im Notfall per Telefon oder E-Mail.

Betrifft Lehrkräfte ohne volle Lehrbefähigung

Im Februar haben wir in unserer PR-Info 3/2020 über Möglichkeiten der Höhergruppierung für bestimmte Gruppen von Lehrkräften infolge der Aufwertung des Grundschullehramts informiert. Es gibt jetzt Handlungsbedarf für Beschäftigte, auf die folgende Merkmale zutreffen:

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Umfrage zum Fernunterricht

An alle Pädagog*innen der Pankower Schulen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
seit dem 17. März 2020 müssen wir, das pädagogische Personal der öffentlichen allgemeinbildenden Schulen im Bezirk Pankow, uns neuen Herausforderungen stellen. Auf verschiedenen digitalen und weiterhin auch auf analogen Kommunikationswegen treten wir mit Schüler*innen, Eltern und Kolleg*innen in Kontakt und gestalten Lernprozesse aus dem Homeoffice heraus. Die verschiedenen Formen dieser Lehr- und Lernprozesse (digitale Lernangebote, Lernen zu Hause, interaktiver Fernunterricht im eigentlichen Sinne u.a.) fassen wir hier behelfsmäßig unter dem Begriff „Fernunterricht“ zusammen.

Beim Fernunterricht stellen sich zahlreiche Fragen. Vieles ist noch ungeklärt. Oftmals haben Beschäftigte den Eindruck, noch nicht rechtssicher arbeiten zu können. Als Interessenvertretung der Beschäftigten unterstützen wir Sie mit Rat und Tat, soweit dies möglich ist. Allerdings müssen viele Dinge jetzt durch den Arbeitgeber bzw. den Dienstherren und durch den Schulträger klar geregelt und verbessert werden.

Als Personalrat setzen wir uns für bessere Arbeitsbedingungen ein. Wir wollen in den kommenden Monaten auf verbindliche Regelungen zur digitalen Arbeit für alle Schulen in unserem Zuständigkeitsbereich hinwirken.

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