Themen A-Z

Informationen zum Berliner Schulwesen von A-Z sind auf der Website der Senatsbildungsverwaltung und auf dieser Website von ElternvertreterInnen zu finden. Wir sammeln an dieser Stelle Informationen, die für die Beratung von Beschäftigten relevant sind.

 

Abwesenheiten (Erkrankung, Schwangerschaft, Kur, Erkrankung des Kindes)

Das Verhalten bei Abwesenheiten (z.B. Erkrankung bis zu drei Tage, länger als drei Tage) ist in der VV Schule Nr. 2 / 2010 geregelt. Diese enthält auch ein Merkblatt, das sich sehr gut zum Aushang eignet.

 

Adressen (An wen wende ich mich womit?  /  Links)

 

Altersermäßigung (Lehrkräfte)

Für alle Berliner Lehrkräfte gilt seit dem Schuljahr 2014/15 eine gesetzliche Altersermäßigung (§1(4) AZVO). Sie erhalten

  • bei einer Unterrichtsverpflichtung von mindestens 2/3 der Pflichtstundenzahl: eine Ermäßigungsstunde ab 58 Jahren und eine weitere Ermäßigungsstunde ab 61 Jahren (ab dem jeweils folgenden Schuljahr)
  • bei einer Unterrichtsverpflichtung von weniger als 2/3 aber mehr als der Hälfte der Pflichtstundenzahl: eine Ermäßigungsstunde ab 60 Jahren (ab dem folgenden Schuljahr).

Darüber hinaus gilt in Berlin für eine bestimmte Gruppe von angestellten Lehrkräften auch eine tarifliche Regelung zur Altersermäßigung (§ 66 Angleichungs-Tarifvertrag Land Berlin, der gemäß § 23 Tarifvertrag Wiederaufnahme Berlin weiter gilt). Angestellte Lehrkräfte, die vor dem 01.03.2005 eingestellt wurden und das 50. Lebensjahr vor dem 01.09.2008 erreicht haben, erhalten

  • bei einer Unterrichtsverpflichtung von mindestens 2/3 der Pflichtstundenzahl: eine Ermäßigungsstunde ab 55 Jahren und eine weitere Ermäßigungsstunde ab 60 Jahren (ab dem jeweils folgenden Schuljahr)
  • bei einer Unterrichtsverpflichtung von weniger als 2/3 aber mehr als der Hälfte der Pflichtstundenzahl: eine Ermäßigungsstunde ab 57 Jahren (ab dem folgenden Schuljahr).

Die Ansprüche aus der tariflichen und der gesetzlichen Altersermäßigung können nicht addiert werden (§1(4) AZVO). Beschäftigte, für die die tarifliche Regelung gilt, erhalten die Altersermäßigung also mit 55 bzw. 60 Jahren und somit frühzeitiger als andere Beschäftigte, die bis zur Vollendung des 58. bzw. des 61. Lebensjahres warten müssen.

Diese Angaben finden Sie auch in einer Übersicht der Kultusministerkonferenz zur Arbeitszeit der Lehrkräfte in allen Bundesländern.

Über die Altersermäßigung hinaus können Beschäftigte ab dem vollendeten 58. Lebensjahr einen Antrag auf bis zu drei persönliche Ermäßigungsstunden aus dem Arbeitszeitkonto stellen.

Zum Antragsverfahren siehe auch die Stichpunkte

  • Planung und Organisation des Schuljahres
  • Formulare

 

Anerkennung von Abschlüssen

Broschüre der Senatsbildungsverwaltung zur Anerkennung eines deutschen oder ausländischen Lehramtsabschlusses

 

Arbeitsbelastung

Informationen zum Thema (Umgang mit) Arbeitsbelastung finden Sie unter folgenden Stichpunkten:

  • Altersermäßigung
  • Arbeitszeit
  • Beschwerden
  • Beurlaubung
  • Diskriminierung
  • Fortbildung
  • Freistellungen
  • Gesamtkonferenz
  • Geschäftsordnung schulischer Gremien
  • Gesundheit
  • Gewerkschaften und Verbände
  • IT-Administration an Schulen
  • Kur
  • Mehrarbeit
  • Mittelbare pädagogische Arbeit
  • Mobbing
  • Notfälle
  • Personalausstattung
  • Präventionsgespräch
  • Ruhestand
  • Sabbatical
  • Schwerbehinderung
  • Sucht
  • Teilzeit
  • Umsetzung
  • Überlastungsanzeige
  • Weiterbildung

 

Arbeitszeit

Für Tarifbeschäftigte gelten die Abschnitte II und IV des TV-L. Bei angestellten Lehrkräften ist dabei die Sonderregelung unter § 44 zu beachten. Es gelten damit auch für tarifbeschäftigte Lehrkräfte die beamtenrechtlichen Regelungen der Arbeitszeit-Verordnung (AZVO).

Weitere Aspekte des Themas Arbeitszeit werden unter folgenden Themen behandelt:

  • Abwesenheiten (Erkrankung, Schwangerschaft, Kur, Erkrankung des Kindes)
  • Altersermäßigung (Lehrkräfte)
  • Arbeitsbelastung
  • Fortbildung
  • Freistellungen (Sonderurlaub, Bildungsurlaub, Fortbildung, Dienstgang, Dienstreise, gewerkschaftliche Verpflichtungen für Funktionsträger, gerichtliche oder polizeiliche Termine)
  • Gesamtkonferenz
  • IT-Administration an Schulen
  • Mehrarbeit (Lehrkräfte)
  • Mittelbare pädagogische Arbeit (ErzieherInnen)
  • Ruhestand
  • Sabbatical
  • Teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte

 

Berufsbegleitender Vorbereitungsdienst / Berufsbegleitende Studien: siehe Quereinstieg

 

Beschwerden

Eine der Aufgaben des Personalrats besteht darin, Anregungen und Beschwerden der Beschäftigten entgegen zu nehmen und – sofern diese berechtigt erscheinen – auf ihre Erledigung hinzuwirken. (§72 (1) Nr. 3 PersVG Berlin)

Darüber hinaus gibt es das Beschwerdemanagement der Senatsbildungsverwaltung, welches schreibt:

„Bei Problemen wie zum Beispiel Lehrermangel […], Diskriminierung jeder Art, Konflikten in der Schule […] kümmern wir uns unbürokratisch um schnelle Lösungen bzw. überwachen die Bearbeitung der Fälle durch die Zuständigen.“

Dienstaufsichtsbeschwerden, zum Beispiel aufgrund fehlerhaften Verhaltens von Vorgesetzten, können formlos an die Schulaufsicht gerichtet werden (Kontakt hier).

 

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM): siehe Präventionsgespräch

 

Beurlaubung

Antrag auf Beurlaubung ohne Dienstbezüge nach §55 Abs. 3 Nr. 1 LBG

Antrag auf Beurlaubung ohne Dienstbezüge zur Betreuung von Kindern und anderen Angehörigen nach §55 Abs. 1 LBG

Zum Antragsverfahren siehe auch: Planung und Organisation des Schuljahres

 

Bildungs- und Teilhabepaket

Liste der leistungsberechtigten Schülerinnen und Schüler (Formular)

Antrag auf Zuweisung von Mitteln für einen eintägigen Schulausflug

 

Brandschutz

Ergebnisse einer Schriftlichen Anfrage des Abgeordneten Joschka Langenbrinck (SPD) zum Brandschutz an Berliner Schulen (28.02.2017)

Rechtsgrundlage für Brandsicherheitsschauen ist die Betriebsverordnung.

 

Datenschutz

Beschäftigte der öffentlichen Pankower Schulen können sich bei Fragen und Beschwerden zum Thema an den Datenschutzbeauftragten der Pankower Schulaufsicht, Herrn Ulrich Kompa, wenden: Tel. 030 / 90295-5064, Fax: -5026, E-Mail: ulrich.kompa[at]senbjf.berlin.de

Allen BürgerInnen steht außerdem die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit zur Verfügung, die auf Ihrer Website auch ein umfangreiches Informationsangebot präsentiert.

Grundlage für den Schutz der Daten von Beschäftigten des öffentlichen Landesdienstes ist das Berliner Datenschutzgesetz.

 

Dienstjubiläum

Informationen der Personalstelle zum Arbeits- und Dienstjubiläum nach 25, 40 bzw. 50 Dienstjahren

 

Dienstliche Beurteilung

Für dienstliche Beurteilungen von Lehrkräften ist die AV Lehrerbeurteilung maßgebend. Sie ist zwar seit dem 31.07.2015 abgelaufen, wirkt allerdings mit ihren Bestimmungen fort, solange keine andere AV erlassen wird.

Der Personalrat hat ein Mitwirkungsrecht bei dienstlichen Beurteilungen. Wenn Sie also mit Ihrer Bewertung nicht einverstanden sind, dann können Sie sich an uns wenden.

 

Dienstreisen

Antrag auf Genehmigung einer Inlands-/Auslandsdienstreise

Antrag auf Aufstockung der Arbeitszeit während einer Schülerfahrt

Nebenabrede zum Arbeitsvertrag teilzeitbeschäftigter Lehrkräfte (Aufstockung der Stundenzahl während Schülerfahrten)

Antrag auf Erstattung von Dienstreisekosten aufgrund einer Schülerfahrt

Formular zur Fahrkostenerstattung für Dienstgänge (Wegstrecken) aufgrund eintägiger schulischer Veranstaltungen gemäß Nr. 3 Abs. 5 AV Veranstaltungen

 

Diskriminierung

Der Personalrat hat mehrere Aufgaben, die Diskriminierungen entgegenwirken sollen. So gehört es zu den allgemeinen Aufgaben des PR (PersVG Berlin §72),

„die Eingliederung und berufliche Entwicklung Schwerbehinderter und sonstiger schutzbedürftiger, insbesondere älterer Personen zu fördern, Maßnahmen zur beruflichen Förderung Schwerbehinderter zu beantragen, die Eingliederung ausländischer Dienstkräfte in die Dienststelle und das Verständnis zwischen ihnen und den deutschen Dienstkräften zu fördern, […] darüber zu wachen, daß die Chancengleichheit von Frauen und Männern herbeigeführt wird, Frauenförderpläne erstellt und durchgeführt werden, die Akzeptanz gegenüber Menschen unterschiedlicher sexueller Identität zu fördern und darauf hinzuwirken, dass Benachteiligungen von weiblichen und männlichen Homosexuellen, Bisexuellen und Transsexuellen abgebaut werden.“

Kolleginnen und Kollegen, die von Diskriminierung betroffen sind, werden vom Personalrat und ggf. von der Frauenvertretung oder der Schwerbehindertenvertretung beraten und unterstützt.

Außerdem gibt es bei der Senatsbildungsverwaltung eine Antidiskriminierungsbeauftragte als Anlaufstelle für alle Formen von Diskriminierung an Berliner Schulen.

Weitere nützliche Informationen finden Sie bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und bei der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.

Seit Beginn 2016 läuft in Berlin ein Modellprojekt zum Aufbau einer unabhängigen Anlauf- und Beschwerdestelle, an die sich Betroffene wenden können. Informationen dazu gibt es bei der SenBJF und bei LIFE e.V.

Folgende Rechtsvorschriften sind zu diesem Thema relevant:

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (Das AGG ist ein Bundesgesetz. Ein Landesgesetz gegen Diskriminierungen, das auch konkretere Bestimmungen für Schulen enthalten könnte, fehlt bislang.)

Landesgleichstellungsgesetz (LGG)

Frauenförderplan (2015-2017)

Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen

 

Einstellungen

Auf der Website der Senatsbildungsverwaltung finden sich Informationen zur Einstellung in den Berliner Schuldienst.

Es gilt die Arbeitsanweisung „Einstellung/Versetzung von Lehrerinnen und Lehrern in den öffentlichen Schuldienst des Landes Berlin“.

 

Elterngeld und Elternzeit

Maßgeblich ist das Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit.

Hilfreich ist der Elterngeldrechner des Bundesfamilienministeriums.

 

Entgelt (aktuelle Tarif- und Besoldungstabellen)

Eine zuverlässige Übersicht über die aktuellen Entgelttabellen bietet die Website oeffentlicher-dienst.info

Dort finden Sie

 

Ferien

Beginn und Ende der Ferien sowie die Termine der Zeugnisausgabe sind verbindlich in der Ferienordnung für das Land Berlin von 2017/18 bis 2023/24 festgelegt.

 

Formulare

 

Fortbildung

Die Regionalen Fortbildungen für den Bezirk Pankow sind ein Angebot der Senatsbildungsverwaltung.

Freistellungen für Fortbildungen werden mit diesem Formular beantragt.

Die Dienstvereinbarung Qualifizierung regelt Fort- und Weiterbildungen in der Berliner Schule.

 

Frauenvertretung

 

Freistellungen (Sonderurlaub, Bildungsurlaub, Fortbildung, Dienstgang, Dienstreise, gewerkschaftliche Verpflichtungen für Funktionsträger, gerichtliche oder polizeiliche Termine)

Für bestimmte Zwecke wird Sonderurlaub für bis zu zwölf Tage in zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren gewährt. Rechtsgrundlage ist die Sonderurlaubsverordnung, die sowohl für Beschäftigte mit Beamtenstatus als auch für Beschäftigte mit Arbeitnehmerstatus gilt. Hier finden Sie das nötige Formular und ein ergänzendes Merkblatt. Dieses enthält auch „Hinweise zu weiteren Arten einer Freistellung“ (Fortbildung, Dienstgang, Dienstreise, gewerkschaftliche Verpflichtungen für Funktionsträger, gerichtliche oder polizeiliche Termine).

Zusätzlich kann von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern für bis zu zehn Tage in zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren Bildungsurlaub beantragt werden. Für Beamtinnen und Beamte gelten nur die Regelungen der Sonderurlaubsverordnung. Allerdings werden bei Angestellten Freistellungen nach Sonderurlaubsverordnung für Bildungsveranstaltungen auf den Anspruch auf Bildungsurlaub angerechnet. Rechtsgrundlage für Bildungsurlaub ist das Berliner Bildungsurlaubsgesetz. Für die Beantragung wird das gleiche Formular verwendet wie für Sonderurlaub.

 

Funktionsstellen

Die Aufgaben der einzelnen Inhaber/-innen von Funktionsstellen sind in der VV Zuordnung beschrieben. Weitere relevante Rechtsvorschriften sind u.a. das Laufbahngesetz und die Bildungslaufbahnverordnung.

Aktuelle Ausschreibungen für Funktionsstellen für Lehrkräfte stehen auf der Website der SenBJF.

Das Verfahren zur Besetzung von Funktionsstellen ist in einer eigenen Arbeitsanweisung geregelt.

Die Frauenvertretung Tempelhof-Schöneberg hat nützliche Tipps für Bewerber/-innen zusammengestellt.

 

Gesamtkonferenz

Das Schulgesetz ermöglicht es der Gesamtkonferenz, bei einigen schulorganisatorischen Fragen mitzubestimmen und so Arbeitsentlastung zu erreichen. Der Personalrat Charlottenburg-Wilmersdorf hat dazu Informationen (05/2015) und Beispiele aus der Praxis (02/2016) zusammengestellt.

 

Geschäftsordnung schulischer Gremien

Das Schulgesetz sieht in den Paragraphen 116-122 einige Regelungen zur Geschäftsordnung schulischer Gremien vor. Darüber hinaus heißt es: „Die für das Schulwesen zuständige Senatsverwaltung ist berechtigt, Rahmengeschäftsordnungen zu erlassen.“ (§ 116 (7) SchulG) Das ist seit Bestehen des aktuellen Schulgesetzes (2004) nicht geschehen.

In den Jahren 1995 bis 2004 galt eine Rahmengeschäftsordnung, die jedoch mit dem Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes außer Kraft getreten ist. Sie soll aber in Fällen, in denen das Schulgesetz keine abschließenden Regelungen enthält, weiter angewendet werden, sofern ihre Bestimmungen dem Schulgesetz nicht widersprechen. Davon abweichend hat die Senatsbildungsverwaltung im Mai 2010 angegeben, dass die Rahmengeschäftsordnung keine Nachwirkung mehr habe. Das jeweilige Gremium könne sich aber auf eine Weiteranwendung verständigen.

Wenn es an einer Schule immer wieder zu Konflikten über den Ablauf von Konferenzen und die Rechte und Pflichten der verschiedenen TeilnehmerInnen kommt, dann ist es zu empfehlen, von einer weiteren Bestimmung des § 116 (7) Gebrauch zu machen: „Die Gremien können sich eine Geschäftsordnung geben.“ Solch eine schulinterne Geschäftsordnung kann – im Rahmen des Schulgesetzes – einige schulspezifische Festlegungen vornehmen. Ein Muster dazu, in das einige sinnvolle Regelungen der alten Rahmengeschäftsordnung übernommen wurden, finden Sie hier (Beispiel einer Pankower Oberschule).

 

Geschäftsverteilungsplan an Schulen

Infos des PR Pankow zu den Mitbestimmungsmöglichkeiten der Gesamtkonferenz beim Beschluss des Geschäftsverteilungsplans an Schulen:

PR-Info 06/2011 (15.09.2011): Funktionsstellen, Funktionen und Geschäftsverteilungsplan an Oberschulen (VV Zuordnung)

PR-Info 06/2011 (15.09.2011): Geschäftsverteilungsplan an Grundschulen (VV Zuordnung)

Info des PR Tempelhof-Schöneberg (2011)

 

Gesundheit

Als Personalrat unterstützen wir Sie bei gesundheitlichen Fragen, die in einem Zusammenhang mit dem Beruf stehen.

In unserer Adressliste („An wen wende ich mich womit?“) finden Sie die Adressen der Betriebsärztin, der Betriebspsychologin, der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des Schulpsychologischen und Inklusionspädagogischen Beratungs- und Unterstützungszentrums.

Über das „betriebliche Gesundheitsmanagement in der Berliner Verwaltung“ haben sich Hauptpersonalrat und Senat in einer Dienstvereinbarung geeinigt (DV Gesundheit).

Weitere Informationen zum Thema Gesundheit finden Sie unter folgenden Stichpunkten:

  • Arbeitsbelastung
  • Kur
  • Medikamentengabe an Schulen
  • Mobbing
  • Präventionsgespräch
  • Sucht
  • Überlastungsanzeige

 

Gewerkschaften und Verbände

In unserem Personalrat sind Mitglieder folgender Gewerkschaften und Verbände vertreten:

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Berlin (GEW)

Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Berlin (VBE)

Deutscher Philologenverband, Landesverband Berlin/Brandenburg (DPhV)

 

IT-Administration an Schulen

Teure IT-Technik hat zunehmend Einzug in Schulen gehalten. Angemessen gewartet wird sie jedoch kaum. Während jedes langfristig planende Unternehmen eine/n Systemadministrator/in beschäftigt, bekommt in Schulen meist eine Informatik-Lehrkraft wenige Abminderungsstunden, um sich um 100 Rechner und mehr zu kümmern. Unserer Erfahrung nach bedeutet das für Kolleginnen und Kollegen mit solchen Aufgaben eine immense Mehrarbeit. Wir haben ein Formular entwickelt, mit dem diese Mehrarbeit dokumentiert werden kann. Einige Lehrkräfte haben uns bereits ein ausgefülltes Formular zurückgesandt. Bitte nutzen auch Sie diese Möglichkeit! Als Personalrat können wir so Druck machen für die berechtigten Forderungen der Beschäftigten: Solange kein/e Systemadministrator/in sich um die Informationstechnik kümmert, brauchen die beauftragten Lehrkräfte mindestens fünf Abminderungsstunden für diese Tätigkeit.

 

Kur

Das „Verfahren bei Inanspruchnahme von Kurmaßnahmen“ regelt die VV Schule Nr. 14 / 2008.

 

Medikamentengabe an Schulen

GPR-Info 01/2017 „Medikamentengabe“

Handreichung der Senatsbildungsverwaltung

Broschüre der Unfallkasse Berlin

Formular der Unfallkasse Berlin zur Aufgabenübertragung

 

Mehrarbeit

Rechtsgrundlagen:

  • Arbeitszeitverordnung (AZVO)
  • Informationsschreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft vom 04.11.2013
  • Verordnung über die Gewährung von Mehrarbeitsvergütung für Beamte (MVergV)
  • Rundschreiben über Mehrarbeitsvergütung für Lehrkräfte (RdSch SenSchuSport I Nr. 72/1987)

 

Mittelbare pädagogische Arbeit (ErzieherInnen)

Nach jahrelangem Ringen haben die Senatsbildungsverwaltung und der Gesamtpersonalrat am 23.09.2016 eine Dienstvereinbarung zur mittelbaren pädagogischen Arbeit (DV mpA) der ErzieherInnen abgeschlossen. In einer Handreichung wird den Beschäftigten und Schulleitungen an Grundschulen und sonderpädagogischen Förderzentren der Umgang mit der neuen Rechtslage erläutert.

 

Mobbing

Über den Umgang mit Mobbing im Arbeitsleben haben sich Gesamtpersonalrat und SenBJF in einer Dienstvereinbarung geeinigt:

DV Mobbing (Umgang mit Mobbinghandlungen)

Wenden Sie sich an Ihre Beschäftigtenvertretungen, wenn Sie Opfer von Mobbing werden!

 

Notfälle (Gewalt, Krisen, Beleidigungen u.a.)

Das Verhalten bei Notfällen an Schulen wird durch einen Notfallordner geregelt, der in jedem Schulsekretariat einzusehen ist. Kontakte zu Schulpsychologen für Gewaltprävention und Krisenintervention sind auf einer Website der SenBJF zusammengestellt.

Formular zur Meldung von Gewaltvorfällen bzw. Notfällen

 

Pension: siehe Ruhestand

 

Pensionsberechnung

 

Personalausstattung (Lehrkräfte)

Die Ausstattung der öffentlichen Schulen mit Lehrkräften wird für jedes Schuljahr in einer eigenen Zumessungsrichtlinie festgelegt. Die Zumessungsrichtlinie 2017/18 findet sich hier.

 

Personalkostenbudgetierung (PKB)

Handreichung der Senatsbildungsverwaltung für Schulleiter/innen mit allen wichtigen Informationen zum Einsatz von PKB-Beschäftigten (2016)

Fachinformationen und Formulare auf der Website des Senats

 

Personalrat (Aufgaben  /  Mitglieder  /  PR-Infos  /  Rechtsgrundlage  /  Wahl)

 

Personalstelle

Die Personalstelle organisiert Personalangelegenheiten für den Dienstherren bzw. Arbeitgeber. Sollten Sie hier Probleme haben und Unterstützung wünschen, dann wenden Sie sich an ihre Beschäftigtenvertretung, den Personalrat, also an uns.

Ihre zuständigen Sachbearbeiter/-innen können Sie zu Fragen wie Gehalt, Besoldung, Stufenaufstieg, Beantragung von Ruhestand, Pflegezeiten, Kindergeld usw. kontaktieren:

Serviceeinheit Personalstelle der SenBJF, Flottenstraße 28-42, 13407 Berlin.

Tel. 030 / 90277-40.

Den aktuellen Geschäftsverteilungsplan der Personalstelle (Sachbearbeitung und Gehaltsakte) erhalten Sie im Sekretariat Ihrer Schule.

 

Personalversammlungen

 

Planung und Organisation des Schuljahres

 

Präventionsgespräch

Informationen und Hinweise für die Durchführung eines Präventionsgesprächs im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements erhalten Sie in unserem Faltblatt.

 

Rechtsvorschriften

 

Ruhestand

Irgendwann „erwischt“ es jeden. Das Ende des aktiven Dienstes der Beschäftigten im Bereich der allgemeinbildenden Schulen wird durch das Landesbeamtengesetz bzw. den Tarifvertrag der Länder in Verbindung mit Bestimmungen der Senatsverwaltung geregelt.

Lehrkräfte im Beamtenverhältnis werden danach zum Ende des Schuljahres, in dem sie das 65. Lebensjahr vollenden, in den Ruhestand versetzt. (§ 38 LBG) Unter Beachtung einer Freistellung aus dem Arbeitszeitkonto kann dieser Zeitpunkt um einige Wochen hinausgeschoben oder der aktive Dienst um einige Wochen verkürzt werden. Wer anderes will, z.B. zum Ende des Halbjahres, in dem das 65. Lebensjahr vollendet wird, muss selbst aktiv werden und einen Antrag auf vorzeitigen Ruhestand stellen. Dabei ist zu beachten, dass Lehrkräfte ohne Schwerbehinderung frühestens zur Vollendung des 63. Lebensjahres einen solchen Antrag stellen können, wobei für jeden Monat des vorzeitigen Ausscheidens ein lebenslanger Abschlag von 0,3% anfällt. Schwerbehinderte Lehrkräfte können frühestens zur Vollendung des 60. Lebensjahres einen Antrag stellen (Abschlag dann max. 10,8%), mit Vollendung des 63. Lebensjahres können sich diese Kolleginnen und Kollegen dann ohne Abschläge in den Ruhestand versetzen lassen. Bei Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit gelten zusätzliche Regelungen.

„Das Arbeitsverhältnis“ für angestellte Lehrkräfte „endet, ohne das es einer Kündigung bedarf, mit Ablauf des Schulhalbjahres (31. Januar bzw. 31. Juli), in dem die Lehrkraft das gesetzlich festgelegte Alter zum Erreichen einer abschlagsfreien Regelaltersrente (individuelles Renteneintrittsalter) vollendet hat.“ (§ 44 TV-L) Anderes auch hier auf Antrag.
Für die übrigen angestellten Beschäftigten im Bereich der allgemeinbildenden Schulen gilt nicht das Ende des Schulhalbjahres als Datum für das Ende des Arbeitsverhältnisses. Sie können zum Monatsende mit Erreichen ihres individuellen Renteneintrittsalters ihren wohlverdienten „Ruhestand“ antreten – im gegenseitigen Einverständnis jederzeit (Auflösungsvertrag). (§ 33 TV-L)

Während alle Angestellten durch den Rentenversicherungsträger durch jährliche Mitteilungen über den aktuellen Stand der zu erwartenden Rente informiert werden, werden Beamte durch ihren Dienstherren über das zu erwartende Ruhegehalt im Unklaren gelassen. Um bei den Kolleginnen und Kollegen für mehr Sicherheitheit zu sorgen, hat sich der Personalrat entschlossen, ein Programm zur Berechnung des Ruhegehaltes für die Beratungstätigkeit des Personalrates anzuschaffen. In Vorbereitung auf diese Beratung empfiehlt sich das Ausfüllen der Checkliste, die auf unserer Website heruntergeladen werden kann.

 

Schulsekretärinnen und -sekretäre

Die Tätigkeiten der Schulsekretär/-innen werden von der SenBJF in einer „Beschreibung des Aufgabenkreises“ (BAK) festgehalten.

Regelungen zur Vor- und Nacharbeit als Ausgleich für Ferienzeiten, die den Erholungsurlaub übersteigen, finden sich in der Anlage 1 zum §6 TV-L.

 

Sabbatical

Antrag auf Sabbatical gemäß §11 TV-L (Angestellte)

Antrag auf Sabbatical nach §54 LBG (Beamtinnen und Beamte)

Zum Antragsverfahren siehe auch: Planung und Organisation des Schuljahres

 

Sanierung von Schulen

Ergebnisse einer Schriftlichen Anfrage des Abgeordneten Joschka Langenbrinck (SPD) vom 31.01.2017 zu schulscharfen Sanierungen im Bezirk Pankow in den Jahren 2012 bis 2016

 

Schuldistanz

Verwaltungsvereinbarung der zuständigen Stellen in Pankow und alle nötigen Formulare zum Thema

 

Schwerbehinderung

Kontakt zur Schwerbehindertenvertretung

Informationen für Beschäftigte mit Behinderungen

Rechtsgrundlagen:

 

Sprechstunde

 

Sucht

Über den Umgang mit Sucht im Arbeitsleben haben sich Gesamtpersonalrat und SenBJF in einer Dienstvereinbarung geeinigt:

DV Sucht (Vorbeugende Hilfen bei schädlichem Konsum psychoaktiver Substanzen)

 

Quereinstieg

Rechtsgrundlagen:

  • Lehrkräftebildungsgesetz (2014)
  • Verordnung Vorbereitungsdienst und Staatsprüfung für Lehrämter (VSLVO; 2014)
  • Arbeitsanweisung über den Zugang und die Durchführung des berufsbegleitenden Vorbereitungsdienstes für ein Lehramt und die berufsbegleitenden Studien (2016)

 

Teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte

 

Umsetzung

Wenn Sie einen Antrag auf Umsetzung stellen, dann lassen Sie bitte auch dem Personalrat eine Kopie zukommen, damit wir uns für Ihre Interessen einsetzen können. Das Verfahren ist in der DV Umsetzungen geregelt (Regelung der Umsetzung von Lehrkräften und des weiteren pädagogischen Personals).

Zum Antragsverfahren sie auch: Planung und Organisation des Schuljahres

 

Überlastungsanzeige

Formular zum Erstellen einer Überlastungsanzeige

 

Weiterbildung

Angebote der SenBJF zur berufsbegleitenden Weiterbildung

Die Dienstvereinbarung Qualifizierung regelt Fort- und Weiterbildungen in der Berliner Schule.

 

Willkommensklassen

Am 14.07.2016 fand in Pankow eine Teilpersonalversammlung der Lehrkräfte in Willkommensklassen statt. Die Resolution der Kolleginnen und Kollegen finden Sie hier.

Es ist derzeit (03/2017) politisch gewollt, befristet beschäftigten Lehrkräften in Willkommensklassen eine Weiterbeschäftigung über das Schuljahr 2016/17 hinaus zu ermöglichen. Senat und Gesamtpersonalrat haben sich auf eine Verfahrensweise zur Weiterbeschäftigung und ggf. auch Entfristung geeinigt. Die Senatsbildungsverwaltung unterscheidet dabei mehrere Fallgruppen.