Digitalisierung – vom Hamsterrad zur Entlastung?

Seit dem 16.12.2020 findet Unterricht wieder (auch) als Distanzunterricht statt. In vielen Fällen läuft dies besser als noch im Frühjahr 2020. Das liegt vor allem daran, dass die Kolleg*innen an den einzelnen Schulen Unmengen an Arbeit in Unterrichts- und Schulentwicklung gesteckt haben (siehe hierzu die Ergebnisse der Umfrage zu den ersten Erfahrungen mit dem Distanzunterricht in der PR-Info vom 29.09.2020). Damit haben Sie, liebe Kolleg*innen, oftmals vor Ort das Rad einzeln erfunden, da uns die Senatsverwaltung zentral nicht oder nur völlig unzureichend die nötigen Werkzeuge zur Verfügung gestellt hat.

Lesen Sie in unserer PR-Info 07/2021 vom 06.05.2021 Informationen zu folgenden Aspekten digitaler Arbeit:

  • Dienstvereinbarung vorerst an Behörde gescheitert
  • Freiwilligkeit der Nutzung von Software
  • Dienstliche Endgeräte und E-Mail-Adressen
  • Ständig erreichbar?
  • Fortbildung
  • Nutzung von Videokonferenz-Software für schulgesetzliche Gremien

Ständig erreichbar?

In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass eine Entgrenzung der Erreichbarkeit krank macht. Bereits im Frühjahr 2020 betonten sehr viele Teilnehmende unserer Umfrage zum Fernunterricht, dass die Entgrenzung der dienstlichen Angelegenheiten mit der digitalen Kommunikation als eine starke zusätzliche psychische Belastung empfunden wird. Dies betrifft nicht nur Lehrkräfte, die im Homeoffice vor lauter Nachrichten kaum noch zu Pausen kommen, sondern auch Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst, die mit der Etablierung von Schulmessengern auch außerhalb ihrer tariflich begrenzten Arbeitszeit dienstlichen Kommunikationserwartungen ausgesetzt sind.

In unserer PR-Info 7/2021 haben wir genauer zum Stand unserer Bemühungen um eine Begrenzung der Erreichbarkeit informiert.

Unabhängig davon raten wir dringend dazu, die Möglichkeit zur Mitbestimmung der Arbeitsbedingungen in den schulgesetzlichen Gremien vor Ort (Gesamt- und / oder Schulkonferenz) zu nutzen und empfehlen dazu folgenden Musterantrag. Natürlich beraten wir gerne auch einzelne Kolleg*innen und Gesamtkonferenzen zu diesem Anliegen.

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Selbsttests von Schüler*innen unter Aufsicht des pädagogischen Personals – datenschutzrechtlich bedenklich?

Als Personalrat haben wir uns am 13.04.2021 an die Datenschutz-Aufsichtsbehörde gewandt und um Überprüfung der Anordnung der SenBJF zu Selbsttests von Schüler*innen in der Schule in datenschutzrechtlicher Hinsicht gebeten. Hintergrund waren Anfragen besorgter Beschäftigter, die bei einer Durchführung von Selbsttests in der Lerngruppe die Persönlichkeitsrechte der Schüler*innen gefährdet sehen. Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat uns nun am 27.04. geantwortet.

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Freistellungs- und Entschädigungsansprüche für berufstätige Eltern (Aktualisierung)

In unserer PR-Info 02a/2021 aktualisieren wir einige der Angaben, die wir am 16.02.2021 gemacht haben. Die Regelungen zu Entschädigungszahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz wurden unbefristet verlängert und in Teilen für berufstätige Eltern verbessert.

In unserem Februar-Beitrag finden Sie nach wie vor Links zu weiteren Informationen der verantwortlichen Behörden zu Kinderkrankentagen und Entschädigungszahlungen.

Rechtsgrundlage für Selbsttests

In unserer PR-Info 6/2021 vom 15.04.2021 wiesen wir darauf hin, dass es aus unserer Sicht keine Rechtsgrundlage für verpflichtende Selbsttests von Schüler*innen in den Schulen gibt. Ein Rundschreiben der SenBJF – wie am 14.04.2021 veröffentlicht – reicht dafür nicht aus.

Die SenBJF hat dann am 17.04. mit Wirkung vom 18.04. eine Ergänzung der Schul-Hygiene-Covid-19-VO erlassen, die eine Rechtsgrundlage für die veranlasste Testpraxis ab dem 19.04.2021 bieten soll. Sie können den ergänzten §5 der VO hier nachlesen.

Während die Behörde am 14.04. schrieb „Die Schülerinnen und Schüler testen sich unter Anleitung durch das pädagogische Personal in der Schule selbst (…)“, heißt es nun in der Verordnung, dass „der Test unter Aufsicht einer Lehrkraft oder einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des sonstigen pädagogischen Personals durchzuführen ist (…)“. (unsere Hervorhebungen)

Erst im Folgenden wird im Zusammenhang mit Schülerinnen und Schülern, „die aufgrund einer Behinderung, einer vergleichbaren Beeinträchtigung oder eines sonderpädagogischen Förderbedarfs auch unter Anleitung keine Selbstanwendung“ vornehmen können, von Anleitung gesprochen.

Die Senatsbildungsverwaltung hat eine umfangreiche FAQ-Liste zum Thema zusammengestellt. Aus unserer Sicht werden damit die vielen Fragen und praktischen Probleme, die aus den Kollegien an uns herangetragen werden, nur teilweise ausgeräumt.

Zahlreiche Kolleg*innen haben in den letzten Tagen ihren Protest und ihre Überlastung zum Ausdruck gebracht. Der Personalrat setzt sich gegenüber der Behörde für eine Entlastung und weitere rechtliche Klärung ein.

Aufgaben im Bereich der Arbeitssicherheit

Uns erreichen immer wieder Anfragen zu den Aufgabenbereichen von Sicherheitsbeauftragten, Brandschutzobleuten und Brandschutzhelfer*innen in den Schulen. Diese Beschäftigten unterstützen die Schulleitung bei der Organisation und Umsetzung des Arbeits- und Gesundheitsmanagements und des Brandschutzes indem sie ein besonderes Augenmerk auf Sicherheit und Brandschutz bei der täglichen Arbeit an Schulen richten. Die Aufgaben ergeben sich aus den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) und den entsprechenden Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Lesen Sie Details dazu in unserer PR-Info 5/2021 (23.03.2021).

Wechsel von der Erziehertätigkeit zur Pädagogischen Unterrichtshilfe

Bewerbungen für eine Tätigkeit als Pädagogische Unterrichtshilfe (PU) können bei der Sen BJF fortlaufend eingereicht werden. Die momentan ausgeschriebenen Stellen sind bis zum 31.07.2021 befristet oder unbefristet besetzbar. Eine reguläre Ausschreibung zum kommenden Schuljahr wird demnächst veröffentlicht. Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen.

Für Erzieher*innen ist dies eine Möglichkeit der beruflichen Weiterentwicklung. Es müssen jedoch bei einem Wechsel der Tätigkeit einige Aspekte bedacht werden.

Lesen Sie dazu unsere PR-Info 04/2021 (11.03.2021).

COVID-19-Erkrankung – Unfallanzeige abgeben!

Wenn Beschäftigte an COVID-19 erkranken und eine nachvollziehbare Vermutung besteht, dass sie sich infolge ihrer versicherten Tätigkeit infiziert haben, sollten Sie Ihren Arbeitgeber bzw. Dienstherrn darauf hinweisen, dass er eine Unfallanzeige fertigen muss.

Die Schulleitungen erhielten dazu eine Information der Unfallkasse Berlin.

Lesen Sie Details dazu in unserer PR-Info 3/2020 (16.02.2021).

 

Freistellungs- und Entschädigungsansprüche für berufstätige Eltern

*** Aktualisierung: PR-Info 02a/2021 (29.04.2021) ***

Aufgrund der zur Zeit eingeschränkten Betreuungsmöglichkeiten in Kitas und Schulen wurden auf gesetzlichem Wege verschiedene Möglichkeiten für berufstätige Eltern geschaffen, die ihre Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres oder ihre Kinder mit Behinderung selber betreuen müssen, weil sie keine andere Betreuungsmöglichkeit haben.

Lesen Sie Details dazu in unserer PR-Info 02/2021 (16.02.2021).

 

Links zum Thema Kinderkrankentage nach § 45 SGB V:

Fragen und Antworten des BMFSFJ zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld

Musterbescheinigung über Nicht-Inanspruchnahme von Kita/Kindertagespflege/Schule

Rundschreiben der Senatsverwaltung für Finanzen IV Nr. 11/2021

 

Links zum Thema Entschädigungsansprüche nach § 56 Abs. 1a IfSG:

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit zu Ansprüchen auf Ersatz des Verdienstausfalls

Rundschreiben der Senatsverwaltung für Finanzen IV Nr. 106/2020

Der neue Personalrat hat sich konstituiert

Die Personalratswahl wurde am 26.11.2020 abgeschlossen. Wir danken allen Kolleg*innen, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben! Das Wahlergebnis wurde vom Wahlvorstand zum Aushang an die Schulen verschickt. Der neu gewählte Personalrat hat sich am 03.12.2020 konstituiert.

Hier finden Sie alle Infos, auch zu den neuen Mitgliedern in Gesamtpersonalrat und Frauenvertretung.

Die Mitglieder des Personalrats finden Sie von nun an auch hier.

Öffnungszeiten des Wahllokals für die Personalratswahl

Im Zeitraum 23.-26. November wird der Personalrat neu gewählt.

Die Öffnungszeiten des Wahllokals (Tino-Schwierzina-Str. 32, 13089 Berlin, M2 Am Steinberg) lauten:

Montag 23. November 8:00 – 14:00 Uhr
Dienstag 24. November 8:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch 25. November 8:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag 26. November 8:00 – 14:00 Uhr

Anträge zur Bereitstellung von Briefwahlunterlagen können nur noch berücksichtigt werden, wenn sie bis Freitag, 20.11., 12:00 Uhr beim Wahlvorstand eintreffen.

Sollten Sie bis zu den Wahltagen Ihre beantragten Briefwahlunterlagen nicht erhalten haben, können Sie trotzdem noch Ihre Stimme im Wahllokal abgeben.

Bitte beteiligen Sie sich an der Wahl und stärken Sie damit dem zukünftigen Personalrat den Rücken!

Alle Informationen zur Wahl finden Sie unter

https://pr-schulen-pankow.de/personalratswahl-2020

Lüften & Maskenpflicht

An den Personalrat werden vermehrt Fragen zum Schutz unserer Gesundheit unter den bestehenden Bedingungen herangetragen.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat auf ihrer Website differenzierte Empfehlungen und Informationen zu Rechtsgrundlagen zusammengetragen. Darin geht es u.a. um die mindestens einzuhaltende Raumlufttemperatur in Arbeitsräumen und Empfehlungen zur Tragezeitbegrenzung für Mund-Nase-Bedeckungen. Hier finden Sie die Informationen: https://www.dguv.de/corona-bildung/schulen/faq/index.jsp

Der Personalrat hat am 05.11.2020 einen Initiativantrag zur Bereitstellung von FFP2-Masken an alle Beschäftigten gestellt. Die Behörde hat nun endlich auf die sich zuspitzende Situation reagiert und stellt diese Masken – wenn auch in geringem Umfang – zur Verfügung. Über weitere Schutzmaßnahmen sind wir mit der Behörde im Gespräch.

Erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf

Informationen zu individuellen Gefährdungsbeurteilungen für Beschäftigte, die zum Personenkreis mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf gehören

 

Warum wird eine Gefährdungsbeurteilung angefertigt?

Die individuelle Gefährdungsbeurteilung ist immer dann notwendig, wenn sich aufgrund einer individuellen persönlichen Situation bei Beschäftigten ein Sachverhalt ergibt, der es erfordert, die besonderen Gefährdungen als Ergänzung zur bestehenden allgemeinen Gefährdungsbeurteilung feststellen lassen zu müssen.

Grundlage einer individuellen Gefährdungsbeurteilung ist immer die allgemeine Gefährdungsbeurteilung, welche in jeder Schule vorliegen muss(§5 Arbeitsschutzgesetz).

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Durchführung der Personalratswahl

Aufgrund der aktuellen Infektionsentwicklung hat der Wahlvorstand für die Wahl des Personalrats der allgemeinbildenden Schulen der Region Pankow die Einrichtung von Wahllokalen an den einzelnen Schulen abgesagt. Im Wahlzeitraum 23.-26.11.2020 wird es nur ein Hauptwahllokal geben. Es wird außerdem auf die Möglichkeit verwiesen, bereits jetzt Briefwahlunterlagen anzufordern.

Alle Informationen zur Wahl finden Sie hier.

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